PT100 & Ni120 – Die Präzision der Temperaturkontrolle

Widerstände spielen eine entscheidende Rolle in der Welt der Elektronik und Messtechnik. Sie ermöglichen präzise Messungen und sind unseren Auftragsgeräten zur Temperaturkontrolle unverzichtbar.

RTD-Sensoren

RTD ist eine Abkürzung für „Resistance Temperature Detecor“, wobei es sich um einen Temperaturfühler handelt, dessen Widerstand von der Temperatur abhängt:

Verändert sich die Temperatur – ändert sich der Widerstand.

Wenn der Messstrom durch den Temperaturfühler fließt, erwärmt sich dieser auch leicht. Dieses Phänomen nennt man Eigenerwärmung. Je höher der Messstrom ist und je länger er fließt, desto mehr erwärmt sich der Fühler. Meistens werden diese Fühler aus Platin, Kupfer, oder Nickel hergestellt.

PT100: Der Platin-Widerstand

PT100-Sensoren sind Temperaturfühler, die auf der Widerstandsänderung von Platin unter Temperatureinfluss basieren. Die Bezeichnung setzt sich aus dem Material (Pt) und ihrem Nennwiderstand R0 bei einer Temperatur von 0 °C zusammen. PT100 (R0= 100 Ω). Platin ist das häufigste verwendete Material für RTD-Sensoren.

Mehr zu PT100 in unserem Glossar.

Ni120: Der Nickel-Widerstand

Ni120 sind Bauteile zur Messung der Temperatur auf Nickelbasis. Der Widerstand ändert sich in Abhängigkeit von der Temperatur. Bei 0°C beträgt der Widerstand 120 Ohm. Ni120 Temperaturfühler sind im amerikanischen Markt sehr verbreitet.

Die Wahl zwischen Ni120 und PT100 hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Schmelzklebstoff-Auftragsgeräts und Ihrer Anwendung ab. Beide Widerstände sind jedoch entscheidende Komponenten, um sicherzustellen, dass der Schmelzklebstoff in der richtigen Temperatur aufgetragen wird, was die Produktqualität und Effizienz verbessert.

Mehr zu Ni120 erfahrt Ihr in unserem Glossar.

Wie erkenne ich, ob der heizbare Schlauch oder Auftragskopf einen PT100 oder Ni120 Temperaturfühler hat?

Heike Lau

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