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Schmelzklebstoff-Klassifizierung: Basispolymer EVA
Ethylen-Vinylacetat (EVA) ist ein häufig verwendetes Basispolymer für Standardverklebungen. Ihren Einsatz finden die Schmelzklebstoffe u.a. in der Floristik, im Handwerk und in der Verpackungsindustrie.
EVA basierte Hotmelts sind 100% Feststoffe und in der Basis transparent. Sie sind Mehrkomponentensysteme, bei denen durch geschicktes Kombinieren verschiedener Polymere und Zusatzstoffe gezielt Eigenschaften eingestellt werden. EVA Schmelzklebstoffe enthalten ca. 33% Polymer. Diese Polymere weisen eine gute Verträglichkeit zu den Additiven auf. Additive können z.B. Harz, Wachs, Öl, Füllstoffe und Tackifier sein, mit denen z.B. die Fließfähigkeit, die offene und die Abbindezeit, Erweichungspunkt oder die Farbe beeinflusst werden. Erst durch die Rezeptur erhält der Klebstoff seine charakteristischen Eigenschaften.
Adventskalender 2017
Hinter den Türchen des BÜHNEN Adventskalenders finden Sie jeden Tag eine neue Überraschung:
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- Ideen für schnell gemachte Last-Minute-Geschenke.
- Weihnachtliche Köstlichkeiten aus Ungarn, Österreich, Niederlande, Polen und der Schweiz.

Stärker als die Verklebung
Sie kennen das vermutlich: Unter dem Weihnachtsbaum stapeln sich die Geschenke, die – meist hübsch verpackt – darauf warten, geöffnet zu werden. Ist das Papier entfernt, hat man den Karton in den Händen. Dieser ist häufig fest mit Schmelzklebstoff verschlossen.
Jetzt kommt Ihre große Stunde! Denn mit dem Wissen über die bei Verklebungen möglichen Belastungen, öffnen Sie die Geschenke am schnellsten.
Schälbeanspruchungen
Die Schälbelastung ist ein Sonderfall der Zugbelastung. Sie führt zu einer gleichmäßig hohen Beanspruchung des Klebstoffs in der Klebefuge. Diese Kraft übersteigt die Festigkeit der meisten Klebstoffe nicht selten um ein Vielfaches.Im Normalfall einer Verklebung sollten Sie die Spalt- oder Schälbelastung natürlich auf ein Mindestmaß reduzieren, damit die Verbindung hält. Wenn Sie nun beim Geschenkkarton eine kleine Ecke hochknicken und fest daran ziehen, wirkt die gesamte Zugkraft auf nur eine kleine Stelle der Verklebung. Und ritsch, ratsch ist der Karton offen!
Neues Technikum in Bremen fertiggestellt
Am 18.August 2017 öffneten sich die Türen zum neuen Technikum. Es bieten sich jetzt mehr Möglichkeiten für anwendungstechnische Versuche. So lassen sich zukünftig komplexere Aufbauten auf einer Teststrecke einrichten, mit deren Hilfe ein für Kunden optimaler Schmelzklebstoff und die dazu passende Auftragstechnik ermittelt werden kann.Eine Streckensteuerung, mit der verschiedene Auftragsmuster programmiert werden können, steuert das mit zwei Gurten ausgerüstete Förderband. Die Geschwindigkeit ist von 0 - 45m/min stufenlos regelbar. Am Band wurden Traversen angebaut, mit deren Hilfe Auftragsköpfe in unterschiedlichen Höhen und Abständen angebracht werden können. Mit der neuen Technik kann ein nach oben gerichteter Klebstoffauftrag nachgestellt werden.
Kaschierung mit Multiline-Auftragsköpfen
In der Wärmedämmung eines Gebäudes wird gerne Mineralwolle als nichtbrennbarer Dämmstoff eingesetzt. Dabei werden die Dämmmaterialien i.d.R. mit Folien unterschiedlicher Art beklebt. Um die Heißklebstoffe auf die Folien oder Trägermaterialien aufzubringen, werden nicht selten Multiline-Auftragsköpfe eingesetzt. Diese speziellen Auftragsköpfe eignen sich bei dieser Anwendung, weil die Struktur des Trägermaterials häufig uneben, die zu beklebende Fläche groß ist und der Auftrag gleichmäßig erfolgen soll. Multiline-Köpfe sind nicht identisch mit Multikopfsystemen, bei denen jeder Kopf einzeln angesteuert werden kann.

