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Viskosität

Unter Viskosität versteht man die Flüssigkeit eines Stoffes. Je größer die Viskosität, desto zähflüssiger ist der Stoff.  Für Schmelzklebstoffe gilt: Je höher die Schmelztemperatur, desto dünnflüssiger/ niedriger die Viskosität und umgekehrt. Darum wird Viskosität bei einer bestimmten Verarbeitungstemperatur angegeben.

Generell besitzt jeder Stoff - auch Feststoffe - eine Viskosität, nur ist diese so hoch, dass man in der Regel kein Fließverhalten erkennen kann. Ein typisches Bespiel ist Glas, welche bei entsprechender Belastung und Zeit auch von einem anderen Festkörper durchdrungen werden kann, ohne Schaden zu nehmen.

Hier einige Beispiele für Viskositätswerte:

Wasser (20°)           1 mPas
Blut 4 bis 25 mPas
Motoröl ~100 mPas
Honig ~10.000 mPas
Glas ~10.000.000.000 mPas

Schmelzklebstoffe haben Werte zwischen 100 mPas und über 15.000 mPas und werden jeweils der entsprechenden Anwendung ausgesucht. Dabei gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Klebstoffbasis und den Fließverhalten bei Erhitzen.

Einheit der Viskosität

Die dynamische Viskosität wird angegeben in mPas bzw. Micro-Pascalsekunden. 1 Pa*s entspricht 1 Ns/m².

Herkunft

Der Begriff Viskosität leitet sich ab vom Vogelleim, welche früher aus Misteln hergestellt wurde. Die Pflanzengattung Mistel hat den wissenschaftlichen Namen „Viscum“.

Das Gegenteil der Viskosität ist die sogenannte Fluidität. Diese wird aber in der Regel nicht als Maß zur Bewertung von Klebstoffen verwendet.