
Die Anwendungen bestimmen die Auftragsart des Schmelzklebstoffes. Unterschieden werden die Formen des Auftrags in
Alle Arten können mit Unterbrechungen – intermittierend erfolgen. Der raupenförmige Auftrag ist wohl die bekannteste, älteste und am weitesten verbreitete Art Schmelzklebstoff aufzutragen. Und während wir den Sprayauftrag an anderer Stelle ausführlich beleuchtet haben, wollen wir heute über den Flächenauftrag, der zweitältesten Auftragsart berichten.
Die erste Art aus einer Raupe eine Fläche zu machen, wurde durch das Verstreichen mit einer Palette / Rakel erreicht. 
Heute übernehmen Flächenauftragsköpfe mit einer Breitschlitzdüse diese Arbeit. Die Anwendungen sind vielfältig:
- Arbeitsplatten für die Möbelindustrie,
- Einwegwindeln,
- Klebebänder oder
- in der Verpackungsindustrie als selbstklebende Ausrüstung.
Der Schmelzklebstoff wird als dünner Film auf dem Produkt / Substrat aufgetragen. Hierbei kann die Schichtdicke und die Breite des Klebstoffauftrags genau definiert werden.
Das im Auftragskopf eingesetzte Distanzblech bestimmt die exakte Kantenschärfe und gewünschte Auftragsstärke.
Mit Flächenauftragsköpfen werden Breiten zwischen 50 – 500 mm komplett dünn mit Klebstoff beschichtet. Im Gegensatz zum Sprayauftrag ist dieser Film vollflächig. Üblich sind Auftragsmengen von 20 bis 200 g/m².
Um eine konstante Auftragsmenge zu garantieren, werden bei dieser Auftragsart ausschließlich Tankanlagen mit Zahnradpumpen und Drehzahlregelung eingesetzt.
Gerne laden wir Sie ein, in unserem Glossar sich auch die kurzen Erklärungen zum Raupen-, Spray- und intermittierenden Auftragsarten anzusehen.


