Chronik

»Time is money«
Das amerikanische Prinzip: »Time is money« Heinz Bühnen führte das Unternehmen nach dem Tod seines Vaters unter der Firma »Heinrich Bühnen Maschinenfabrik Im- und Export« als Alleininhaber fort. Seine technologische und unternehmerische Flexibilität wurde zur Grundlage der erfolgreichen Expansion. Er war weniger ein Tüftler, wie sein Vater, aber er sah, wie dieser, was gebraucht wurde und zur Rationalisierung von Arbeitsabläufen nützlich sein konnte und war, wie sein Vater, interessiert an allen technischen Neuerungen.
Mit kaufmännischem Spürsinn verfolgte er die Entwicklung innovativer Befestigungssysteme in den Vereinigten Staaten und die Aufnahme im europäischen Markt. Die Einführung technischer Erfindungen, Modifikationen und Weiterentwicklungen eröffnete dem Unternehmen Bühnen neue Perspektiven und Märkte im In- und Ausland.

Heinrich Bühnen stirbt
Im April 1953 wurde der 15 Beschäftigte zählende Betrieb komplett dorthin verlagert. Wenige Monate nach dem Umzug starb Heinrich Bühnen am 24. Juli 1953. Die Witwe überließ die Maschinenschlosserei ihrem Sohn. Sie wohnte zunächst an der Stader Straße 8, dann an der Kohlmannstraße und ab 1957 bis zu ihrem Tod am 5. Juni 1960 bei der Familie ihres Sohnes an der Schwachhauser Heerstraße 307. Dort befanden sich einige Jahre lang auch die Büroräume für die Verwaltung der Firma Bühnen.

Neubau Dortmunder Straße 12
Seit dem 1. Mai 1950 benötigte man zum Einkaufen keine Lebensmittelmarken mehr. Vieles war im Angebot, was man nur noch vom Hörensagen kannte: Bananen und Bohnenkaffee, Schokolade und Nylonstrümpfe. Während in den ersten Nachkriegsjahren neben den Nahrungsmitteln auch Rohstoffe eingeführt werden mussten, versorgte sich der Markt mit dem Wiederaufbau der Wirtschaft wieder zunehmend selbst. 1952 wurde die in der Dortmunder Straße 12 gebaut.

12.000 DM ein Grundstück
1951 erwarb Bühnen für 12.000 DM das Erbpachtgrundstück von der Stadt Bremen, vollständig finanziert von der Sparkasse.

Die Große Johannisstraße wird zu klein
Da sich das Firmengelände am Standort Große Johannisstraße 192 mit zunehmender Ausweitung der Produktion schon bald als völlig unzureichend erwies, dem wachsenden Fabrikationsbetrieb gerecht zu werden, richteten Vater und Sohn Bühnen 1950 einen zweiten Standort an der Dortmunder Straße 12, weiter westlich in der Bremer Neustadt, ein. Dort entstand zunächst nur ein einfacher Flachdachbau, der dann weiter ausgebaut wurde.

