Chronik

Gründung der Deutschen Senco
1969 brachte Heinz Bühnen die Senco Heinz Bühnen KG in ein Joint Venture (50:50) mit der Senco, Cincinnati/Ohio (USA) ein, die Deutsche Senco Industrieerzeugnisse GmbH & Co. KG (DSI) in Bremen. Die DSI übernahm die Fertigung der Heftklammern und Nägel für die europäischen SENCO-Vertretungen.
Als Produktionsstätte der DSI ließ Heinz Bühnen ein neues Gebäude an der Gelsenkirchener Straße 27 errichten, das mit steigendem Absatz der Produkte laufend erweitert wurde. Einer der stärksten Wettbewerber im selben Marktsegment war die Vertretung von Bostitch in Harksheide bei Hamburg, deren Lizenznehmer Heinz Bühnen gewesen war, bevor er Partner der SENCO wurde.

Anne, Stephan und Constanze - ASCO
Ende der 1960er Jahre braucht die Bühnen-Gruppe einen zuverlässigen Lieferanten für Drucksachen und die Verpackungen ihrer Produkte. Sie kauft eine kleine Druckerei in Bremen-Grambke, die sie bis dato beliefert hatte, aber vom Konkurs bedroht war.

Entwicklung der Senco-Matic
1967 stellte Bühnen die neu entwickelte Senco-Matic auf der Messe Interzum in Köln vor. Es war ein Druckluftheft- und -nagelgerät, also ein automatischer Tacker. Neu war, dass, solange der Abzug durchgezogen war, Klammern geschossen wurden, womit sich das Arbeitstempo wesentlich erhöhen ließ. Das Gerät war universell einsetzbar.

Heinz Bühnen KG
Über die Heinz Bühnen KG und deren Niederlassungen wurden neben den SENCO-Geräten auch Eigenkonstruktionen von Werkzeugen und Spezialvorrichtungen der Heinrich Bühnen KG sowie Zubehör, zum Beispiel Kompressoren, Armaturen und Schläuche weiterer Lieferanten angeboten.
Abnehmer der Geräte, Konstruktionen und des Befestigungsmaterials aus dem Hause Bühnen waren die Industrie und Großhändler in rund 120 verschiedenen Branchen, unter anderem in der Automobil-, Möbel-, Schuh-, Spielwarenindustrie, Zimmerei, Hausbau, Innenausbau, Theater und Film. Beliefert wurden ausschließlich gewerbliche Abnehmer. Die Listenpreise waren bindend.

Auf nach Österreich: Bühnen Wien
Am 3. Juli 1962 wurde die Tochterfirma Bühnen Wien GmbH, seit 1965 Heinz Bühnen GmbH & Co. KG, Wien, mit eigenen Vertreterstützpunkten gegründet. Das erste Treffen mit Heinz Janousek, der die Leitung übernahm, hatte in einem typischen kleinen Wiener Kaffeehaus stattgefunden.
Es wurde ein kleiner 50 Quadratmeter großer Verkaufsraum gemietet und schließlich um ein Lager ergänzt. Als auch dieser Raum nicht mehr ausreichte, kaufte Bühnen ein Grundstück an der Oswald- Redlich-Straße 11 und errichtete einen nach und nach auf 900 Quadratmeter erweiterten Neubau mit Büro-, Lager- und Werkstattfläche.

